Betreuung
Einmal pro Woche, mittwochs von 15 bis 17 Uhr, trifft sich die NAJU-Gruppe, die aus zehn bis fünfzehn Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren besteht, im NABU-Vogelschutzzentrum. Sie wird von einer ehrenamtlichen Kraft betreut und geleitet. Als zweite Betreuungsperson geht eine FÖJlerin oder ein Zivi des Vogelschutzzentrums mit.
Zeit in der Natur
In den zwei Stunden verbringt die Gruppe hauptsächlich und so oft wie möglich die Zeit in der freien Natur, denn Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen die Natur mit Spaß nahe zu bringen. Bei schlechtem Wetter stehen Basteln und Malen im Saal des Zentrums auf dem Programm. Dabei geht es rund um die Themen Natur und Umwelt. Während dieser Zeit bleibt es den Kindern freigestellt, auch eigene Ideen zu verwirklichen, sei es eine Hütte im Wald zu bauen, auf die Pirsch nach Wild zu gehen oder sich aus Bastelbüchern Dinge auszusuchen, die sie gerne basteln wollen.
Die Welt entdecken
Bei Exkursionen zur Steinlach, dem kleinen Bach, der am Vogelschutzzentrum vorbeifließt, oder in den Wald, spielt die Motivation der Kinder natürlich die Hauptrolle. Wenn eine Fuchs- oder eine Rehspur, oder ein großer Wiesenchampignon entdeckt werden, sind gleich alle zur Stelle. Maden in alten Pilzen, und Knochenreste werden eingehend untersucht. Manchmal besuchen sie den nahe gelegenen Bauernhof und lassen sich alles erklären, z.B. was die Kühe fressen, wie lange sie trächtig sind, welche Rassen es gibt usw. Im Winter wird, wenn es das Wetter zulässt, Schlitten gefahren und es werden Spuren im Schnee identifiziert. Die Hauptattraktion ist es, wenn Rehe vorbeirennen.
Vor Weihnachten werden meistens für den Weihnachtsmarkt Kerzen gezogen und gegossen und Weihnachtsgestecke gestaltet.
Am Abend wird es ruhiger im Vogelschutzzentrum, die Kinder werden von ihren Eltern wieder abgeholt, die nicht klagen, dass an den Gummistiefeln schon wieder der halbe Acker hängt und die Hände voller Dreck sind.



